Julia Ruckerbauer
Julia Ruckerbauer
 schrieb am 21. Juli 2026

Bewerbungsgespräch: 12 Tipps, wie du dein Vorstellungsgespräch meisterst

Herzlichen Glückwunsch! Deine Bewerbung hat überzeugt und du wurdest zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Jetzt gilt es, auch persönlich zu zeigen, warum du die richtige Person für die Stelle bist.

Egal ob vor Ort oder per Videocall: Eine gute Vorbereitung macht den Unterschied. Wer sich mit dem Unternehmen beschäftigt, eigene Erfahrungen greifbar erklären kann und authentisch auftritt, startet mit deutlich mehr Selbstvertrauen ins Gespräch.

Gleichzeitig hat sich der Bewerbungsprozess in den letzten Jahren verändert. Viele Kandidat:innen bereiten sich heute mit ChatGPT oder anderen KI-Tools auf Interviews vor. Das kann hilfreich sein, solange die Antworten nicht auswendig gelernt wirken. Recruiter:innen möchten schließlich dich kennenlernen und keine perfekt einstudierte Version von dir.

In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du dich optimal vorbereitest, typische Fehler vermeidest und worauf Recruiter:innen im Bewerbungsgespräch besonders achten.

KI beim Bewerbungsgespräch sinnvoll nutzen

Künstliche Intelligenz gehört mittlerweile für viele Bewerber:innen zur Vorbereitung dazu. Richtig eingesetzt kann sie dir helfen, dich besser auf das Gespräch vorzubereiten, ersetzen sollte sie deine eigenen Antworten allerdings nicht.

Nutze KI beispielsweise für:

  • Interviewfragen üben
    Tools wie ChatGPT können typische Fragen für deine Wunschposition simulieren und dir Rückfragen stellen. So kannst du deine Antworten trainieren und gewinnst mehr Sicherheit.
    👉 Passend dazu: Karrierecoaching aus dem Chatfenster

  • Antworten verbessern
    Wenn dir eine Antwort noch nicht rund erscheint, kann KI helfen, sie klarer zu strukturieren oder verständlicher zu formulieren. Wichtig ist jedoch: Lerne keine Antworten auswendig. Authentizität überzeugt mehr als perfekte Formulierungen.

  • Das Unternehmen recherchieren
    Lass dir die Unternehmenswebsite zusammenfassen, aktuelle Entwicklungen erklären oder Informationen zur Branche liefern. Kontrolliere die Ergebnisse aber immer anhand der Originalquellen. KI kann Fehler machen oder veraltete Informationen liefern.

Nutze KI als Trainingspartner, nicht als Spickzettel. Recruiter:innen merken meist schnell, wenn Antworten einstudiert wirken.

Checkliste: Wie bereite ich mich auf das Bewerbungsgespräch vor?

📍 AnreiseWo findet das Gespräch statt? Plane genügend Zeit ein.
👔 OutfitWelcher Dresscode passt zum Unternehmen?
📄 UnterlagenLebenslauf, Notizen und gegebenenfalls Zeugnisse bereitlegen.
🔍 RechercheInformiere dich über Unternehmen, Produkte und Unternehmenskultur.
💬 InterviewBereite Beispiele aus deinem Berufsalltag und Antworten auf typische Fragen vor.
💰 GehaltÜberlege dir eine realistische Gehaltsvorstellung.
❓ FragenNotiere dir eigene Fragen zum Unternehmen und zur Position.
👔 OutfitWo findet das Gespräch statt? Plane genügend Zeit ein.Welcher Dresscode passt zum Unternehmen?
📄 UnterlagenWo findet das Gespräch statt? Plane genügend Zeit ein.Lebenslauf, Notizen und gegebenenfalls Zeugnisse bereitlegen.
🔍 RechercheWo findet das Gespräch statt? Plane genügend Zeit ein.Informiere dich über Unternehmen, Produkte und Unternehmenskultur.
💬 InterviewWo findet das Gespräch statt? Plane genügend Zeit ein.Bereite Beispiele aus deinem Berufsalltag und Antworten auf typische Fragen vor.
💰 GehaltWo findet das Gespräch statt? Plane genügend Zeit ein.Überlege dir eine realistische Gehaltsvorstellung.
❓ FragenWo findet das Gespräch statt? Plane genügend Zeit ein.Notiere dir eigene Fragen zum Unternehmen und zur Position.

Der richtige Dresscode!

Bewerbungsgespräch-Outfit

Der erste Eindruck entsteht innerhalb weniger Sekunden. Dein Outfit sollte deshalb vor allem eines vermitteln:

„Dieses Gespräch ist mir wichtig."

Orientiere dich an der Unternehmenskultur. Ein IT-Start-up hat oft einen anderen Dresscode als eine Bank oder ein Industriebetrieb. Fotos auf der Website oder auf LinkedIn geben häufig einen guten Eindruck.

Grundsätzlich gilt:

  • lieber leicht overdressed als zu leger
  • saubere, gepflegte Kleidung
  • Schuhe nicht vergessen
  • Kleidung wählen, in der du dich wohlfühlst

Denn Unsicherheit wegen eines ungewohnten Outfits brauchst du im Bewerbungsgespräch wirklich nicht.

15 häufige Fragen im Vorstellungsgespräch

Fast jedes Bewerbungsgespräch enthält Fragen, mit denen Recruiter:innen herausfinden möchten, ob deine Erfahrungen, deine Motivation und deine Persönlichkeit zur ausgeschriebenen Position passen.

Die gute Nachricht: Viele dieser Fragen kommen in ähnlicher Form immer wieder. Du musst keine Antworten auswendig lernen – aber es lohnt sich, dir im Vorfeld Gedanken darüber zu machen.

Diese 15 Fragen werden in Bewerbungsgesprächen gerne gestellt:

  1. Warum interessieren Sie sich für diese Position?
  2. Was wissen Sie bereits über unser Unternehmen?
  3. Warum möchten Sie Ihren aktuellen Job wechseln?
  4. Welche Ihrer bisherigen Erfahrungen helfen Ihnen in dieser Position besonders?
  5. Was sind Ihre größten Stärken?
  6. Welche Schwäche würden Sie über sich selbst nennen?
  7. Wie gehen Sie mit Stress oder Konflikten um?
  8. Erzählen Sie von einer Situation, in der Sie einen Fehler gemacht haben. Was haben Sie daraus gelernt?
  9. Wie reagieren Sie auf Feedback oder Kritik?
  10. Arbeiten Sie lieber im Team oder eigenständig?
  11. Welche Rolle übernehmen Sie typischerweise in Projekten?
  12. Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
  13. Was motiviert Sie bei der Arbeit?
  14. Welche Gehaltsvorstellung haben Sie?
  15. Warum sollten wir uns für Sie entscheiden?

Unser Recruiter-Tipp

Überlege dir zu jeder Frage ein konkretes Beispiel aus deinem Berufsalltag oder deiner Ausbildung. Aussagen wie „Ich bin teamfähig“ wirken deutlich glaubwürdiger, wenn du sie mit einer Situation belegen kannst.

Beispiel:

„In meinem letzten Projekt mussten drei Abteilungen innerhalb kurzer Zeit zusammenarbeiten. Ich habe die Abstimmung übernommen und regelmäßige Meetings organisiert. Dadurch konnten wir den Projekttermin trotz Zeitdruck einhalten.“

Solche Beispiele bleiben wesentlich besser in Erinnerung als allgemeine Aussagen.

Gut zu wissen: Viele Unternehmen interessieren sich heute weniger für perfekte Antworten als für deine Denkweise. Es ist völlig in Ordnung, kurz nachzudenken oder zu sagen: „Das ist eine spannende Frage, ich muss kurz überlegen.“

Nervös? Halte während des Gesprächs einen Stift in deiner Hand. Das vermeidet unkontrolliertes Herumfuchteln und nimmt dir die Unsicherheit.

Braucht man heute noch ausgedruckte Bewerbungsunterlagen?

Früher gehörten mehrere ausgedruckte Exemplare des Lebenslaufs selbstverständlich in jede Bewerbungsmappe. Heute laufen Bewerbungsprozesse größtenteils digital ab.

Trotzdem kann es sinnvoll sein, eine Mappe mitzubringen – vor allem bei persönlichen Gesprächen. Falls mehrere Gesprächspartner:innen teilnehmen oder spontan auf deinen Lebenslauf Bezug genommen wird, bist du gut vorbereitet.

Packe am besten ein:

  • deinen aktuellen Lebenslauf
  • gegebenenfalls relevante Zeugnisse oder Zertifikate
  • einen Notizblock
  • einen Kugelschreiber

Wichtiger als die Unterlagen selbst ist jedoch, dass du dich mit deinem Lebenslauf auskennst. Überlege dir vorab, welche Stationen besonders relevant für die Position sind und welche Fragen dazu entstehen könnten.

Nutze den Notizblock nicht als "Schutzschild". Notiere dir wichtige Informationen oder offene Fragen, bleibe dabei aber aufmerksam im Gespräch und halte den Blickkontakt.

12 Tipps fürs Bewerbungsgespräch

Es gibt keine perfekte Formel für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch. Einige Verhaltensweisen hinterlassen jedoch fast immer einen positiven Eindruck.

  1. Sei authentisch
    Verstelle dich nicht. Recruiter:innen möchten herausfinden, ob ihr langfristig zusammenpasst – nicht, ob du die vermeintlich "richtigen" Antworten kennst.
  2. Der erste Eindruck beginnt früher
    Behandle alle Personen freundlich – vom Empfang bis zur Geschäftsführung. Oft fließt auch dieser Eindruck in die Entscheidung ein.
  3. Begrüße dein Gegenüber freundlich
    Ein Lächeln, Blickkontakt und ein selbstbewusstes Auftreten schaffen eine angenehme Gesprächsatmosphäre.
  4. Achte auf deine Körpersprache
    Eine offene Haltung, ruhige Bewegungen und Blickkontakt vermitteln Selbstbewusstsein. Nervosität ist völlig normal – versuche dennoch, nicht ständig an Kleidung oder Haaren zu spielen.
  5. Höre aktiv zu
    Lass dein Gegenüber ausreden und beantworte Fragen bewusst. Wer aufmerksam zuhört, wirkt interessiert und wertschätzend.
  6. Antworte konkret
    Versuche, deine Aussagen mit Beispielen aus der Praxis zu untermauern. Das macht deine Antworten glaubwürdiger und leichter nachvollziehbar.
  7. Zeige Interesse
    Informiere dich über das Unternehmen und greife Informationen aus deiner Vorbereitung im Gespräch auf.
  8. Stelle eigene Fragen
    Ein Bewerbungsgespräch ist keine Einbahnstraße. Nutze die Gelegenheit, um mehr über Aufgaben, Team oder Unternehmenskultur zu erfahren.
  9. Sprich positiv über frühere Arbeitgeber:innen
    Selbst wenn der Wechsel Gründe hatte: Konzentriere dich auf das, was du suchst – nicht auf das, was schlecht war.
  10. Bleibe ehrlich
    Wenn du etwas nicht weißt oder eine Frage nicht sofort beantworten kannst, ist das völlig in Ordnung. Ehrlichkeit wirkt glaubwürdiger als auswendig gelernte Antworten.
  11. Frage nach den nächsten Schritten
    Erkundige dich am Ende des Gesprächs, wie der weitere Bewerbungsprozess aussieht und wann du mit einer Rückmeldung rechnen kannst.
  12. Bedanke dich für das Gespräch
    Ein freundlicher Abschluss bleibt in Erinnerung und rundet deinen positiven Eindruck ab.

Nervosität ist kein Nachteil. Fast alle Bewerber:innen sind vor einem Vorstellungsgespräch aufgeregt. Entscheidend ist nicht, möglichst locker zu wirken, sondern authentisch zu bleiben und Interesse an der Position zu zeigen.

Woran erkennst du, dass das Bewerbungsgespräch gut gelaufen ist?

Nach dem Bewerbungsgespräch beginnt für viele Bewerber:innen das Gedankenkarussell: "War das jetzt gut oder schlecht?" Oft wird jede Antwort oder Reaktion der Gesprächspartner:innen analysiert.

Die Wahrheit ist: Einzelne Signale sagen meist wenig aus. Trotzdem gibt es einige Anzeichen, die darauf hindeuten können, dass das Gespräch positiv verlaufen ist.

Positive Signale im Bewerbungsgespräch

  • Das Gespräch dauert länger als geplant.
    Wenn sich Recruiter:innen mehr Zeit nehmen als ursprünglich vorgesehen, spricht das häufig für echtes Interesse.
  • Es werden konkrete Fragen zur Zusammenarbeit gestellt.
    Zum Beispiel:
    • Wann könnten Sie starten?
    • Welche Kündigungsfrist haben Sie?
    • Wie stellen Sie sich die Zusammenarbeit im Team vor?
  • Du lernst weitere Personen kennen.
    Wirst du spontan zukünftigen Kolleg:innen oder der Führungskraft vorgestellt, ist das meist ein gutes Zeichen.
  • Das Unternehmen erklärt dir die nächsten Schritte.
    Wenn der weitere Ablauf transparent erklärt wird, zeigt das, dass deine Bewerbung aktiv im Prozess bleibt.

Aber Vorsicht …

Auch wenn keines dieser Signale auftritt, bedeutet das nicht automatisch eine Absage. Manche Unternehmen führen alle Gespräche nach einem klaren Ablauf durch und geben bewusst keine Hinweise auf ihre Entscheidung.

Versuche, das Gespräch nicht im Nachhinein zu "zerdenken". Ob du den Job bekommst, hängt von vielen Faktoren ab – nicht nur von deiner Leistung im Interview.

Typische Hoppalas im Bewerbungsgespräch

Bewerbungsgespräch-Blickkontakt

Schon kleine Fehler können einen ansonsten guten Eindruck trüben. Die gute Nachricht: Die meisten davon lassen sich leicht vermeiden.

  • Zu spät kommen
    Plane genügend Zeit für die Anreise ein und informiere dich vorab über die Route. Solltest du dich dennoch verspäten, informiere das Unternehmen so früh wie möglich.
  • Schlechte Vorbereitung
    Wer grundlegende Fragen zum Unternehmen nicht beantworten kann, vermittelt schnell den Eindruck, dass die Bewerbung wahllos verschickt wurde.
  • Antworten auswendig lernen
    KI und Interviewratgeber können eine gute Unterstützung sein. Im Gespräch solltest du jedoch nicht versuchen, perfekt klingende Antworten abzuspulen. Authentische Antworten wirken deutlich überzeugender.
  • Negativ über frühere Arbeitgeber:innen sprechen
    Auch wenn der letzte Job nicht ideal war: Formuliere deine Wechselmotivation positiv und konzentriere dich auf das, was du künftig suchst.
  • Nur über sich selbst sprechen
    Ein Bewerbungsgespräch ist ein Dialog. Höre aufmerksam zu, stelle Rückfragen und zeige Interesse am Unternehmen.
  • Während des Gesprächs aufs Handy schauen
    Schalte dein Smartphone lautlos und außer Sichtweite. Selbst ein kurzer Blick auf das Display wirkt schnell unhöflich.
  • Nervosität verstecken wollen
    Fast alle Bewerber:innen sind nervös. Das ist völlig normal. Ein ehrliches "Ich bin etwas aufgeregt" wirkt oft sympathischer als eine aufgesetzte Gelassenheit.

10 Fragen, die du Arbeitgeber:innen stellen kannst

Am Ende eines Bewerbungsgesprächs kommt fast immer die Frage:

"Haben Sie noch Fragen an uns?"

Nutze diese Gelegenheit. Gute Fragen zeigen Interesse und helfen dir gleichzeitig herauszufinden, ob die Position wirklich zu dir passt.

Zum Beispiel:

  • Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?
  • Welche Aufgaben haben in den ersten Monaten Priorität?
  • Wie würden Sie die Unternehmenskultur beschreiben?
  • Wie setzt sich das Team zusammen?
  • Welche Erwartungen haben Sie an die Person in dieser Position?
  • Wie sieht die Einschulungsphase aus?
  • Welche Weiterbildungsangebote gibt es?
  • Woran würden Sie nach sechs Monaten erkennen, dass ich erfolgreich bin?
  • Welche Herausforderungen erwarten die Person in dieser Rolle?
  • Wie sehen die nächsten Schritte im Bewerbungsprozess aus?

Die Qualität deiner Fragen ist oft wichtiger als die Anzahl. Zwei gut überlegte Fragen hinterlassen meist einen besseren Eindruck als eine lange Liste.

So überzeugst du im Videointerview

Videointerviews gehören heute bei vielen Unternehmen zum Bewerbungsprozess. Sie sparen Zeit und ermöglichen erste Gespräche unabhängig vom Standort.

Mit diesen Tipps hinterlässt du auch online einen professionellen Eindruck.

  • Technik testen
    Prüfe Kamera, Mikrofon und Internetverbindung rechtzeitig. Ein kurzer Test mit Freund:innen oder Familie gibt zusätzliche Sicherheit.
  • Ruhige Umgebung schaffen
    Suche dir einen hellen, aufgeräumten Ort ohne störende Hintergrundgeräusche. Informiere Mitbewohner:innen oder Familienmitglieder über deinen Termin.
  • Blick in die Kamera
    Auch wenn es ungewohnt ist: Schaue beim Sprechen möglichst in die Kamera und nicht ständig auf dein eigenes Bild. So entsteht für dein Gegenüber eher das Gefühl von Blickkontakt.
  • Das passende Outfit wählen
    Kleide dich genauso, wie du es bei einem persönlichen Bewerbungsgespräch tun würdest. Das zeigt Wertschätzung und hilft dir oft auch selbst, in die richtige Gesprächsatmosphäre zu kommen.
  • KI-Tools mit Bedacht einsetzen
    Es gibt mittlerweile Anwendungen, die Blickkontakt simulieren oder Gesprächsnotizen erstellen. Nutze solche Hilfsmittel mit Bedacht. Authentizität und ein natürlicher Gesprächsfluss wirken meist überzeugender als technische Perfektion.
Bewerbungsgespräch-Videointerview

Was passiert nach dem Bewerbungsgespräch?

Das Gespräch ist vorbei – jetzt heißt es abwarten. Für viele Bewerber:innen ist diese Phase besonders herausfordernd. Doch auch jetzt kannst du professionell auftreten.

Wann solltest du nachfragen?

Hat das Unternehmen einen Rückmeldetermin genannt, warte diesen zunächst ab. Vergehen danach zwei bis drei Werktage ohne Nachricht, kannst du freundlich nach dem aktuellen Stand fragen.

Eine kurze E-Mail oder ein Anruf genügt. Das zeigt Interesse, ohne aufdringlich zu wirken.

Bedanke dich am Ende des Bewerbungsgesprächs für die Zeit und das angenehme Gespräch. Ein wertschätzender Abschluss bleibt oft positiv in Erinnerung.

Du erhältst eine Zusage?

Herzlichen Glückwunsch! Nimm dir trotzdem Zeit für deine Entscheidung.

Überlege dir unter anderem:

  • Passt die Position wirklich zu meinen Erwartungen?
  • Kann ich mir das Team und die Zusammenarbeit gut vorstellen?
  • Stimmen Gehalt, Entwicklungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen?
  • Habe ich noch offene Fragen?

Falls du noch unsicher bist, kannst du nach einem Schnuppertag oder einem Kennenlernen des Teams fragen. Gerade bei langfristigen Entscheidungen lohnt es sich, einen möglichst realistischen Eindruck vom Arbeitsalltag zu gewinnen.

Du erhältst eine Absage?

Eine Absage bedeutet nicht automatisch, dass du kein:e gute:r Kandidat:in bist.

Vielleicht hatte eine andere Person einfach mehr Erfahrung in einem bestimmten Bereich oder passte in diesem Moment etwas besser auf die Position.

Wenn möglich, frage höflich nach Feedback. Nicht jedes Unternehmen kann dieses geben. Wenn doch, kann es dir bei zukünftigen Bewerbungen helfen.

Oft entscheiden am Ende Nuancen. Deshalb solltest du eine Absage nie persönlich nehmen. Viele Kandidat:innen erhalten nach wenigen Wochen bei einem anderen Unternehmen genau die Zusage, auf die sie gehofft haben.

Warum Unternehmen Bewerber:innen absagen

Natürlich spielen fachliche Qualifikationen eine wichtige Rolle. In der Praxis scheitern Bewerbungen jedoch häufig an mehreren Faktoren – nicht nur an fehlender Erfahrung.

Zu den häufigsten Gründen zählen:

  • Die Anforderungen passen nicht zur Erfahrung
    Nicht jede Qualifikation muss zu 100 % erfüllt sein. Fehlen jedoch wesentliche Kenntnisse oder Erfahrungen, entscheiden sich Unternehmen häufig für andere Bewerber:innen.
  • Die Motivation wirkt unklar
    Wer nicht erklären kann, warum genau diese Position interessant ist, hinterlässt schnell den Eindruck einer beliebigen Bewerbung.
  • Fehlende Vorbereitung
    Grundlegende Informationen über das Unternehmen oder die Position sollten bekannt sein. Gute Vorbereitung zeigt Wertschätzung und echtes Interesse.
  • Unsicheres oder verschlossenes Auftreten
    Niemand erwartet Perfektion. Wer jedoch kaum Blickkontakt hält, nur einsilbig antwortet oder sehr zurückhaltend wirkt, macht es dem Gegenüber schwer, die eigene Persönlichkeit kennenzulernen.
  • Negative Aussagen über frühere Arbeitgeber:innen
    Kritik ist erlaubt – sie sollte jedoch sachlich bleiben. Wer ausschließlich schlecht über ehemalige Vorgesetzte oder Unternehmen spricht, hinterlässt oft keinen positiven Eindruck.
  • Kein Interesse am Gespräch
    Wer keine Fragen stellt oder sich ausschließlich für Gehalt, Urlaub oder Homeoffice interessiert, signalisiert möglicherweise, dass andere Aspekte der Position weniger wichtig sind.

Die häufigsten Hoppalas auf einen Blick

❌ Unpünktlich erscheinen
❌ Das Unternehmen nicht kennen
❌ Antworten auswendig lernen
❌ Nur Ja- oder Nein-Antworten geben
❌ Andere ständig unterbrechen
❌ Über frühere Arbeitgeber:innen schimpfen
❌ Während des Gesprächs aufs Handy schauen
❌ Kein Interesse zeigen
❌ Keine eigenen Fragen stellen
❌ Zu früh ausschließlich über Gehalt oder Urlaub sprechen
❌ Das Unternehmen nicht kennen
❌ Antworten auswendig lernen
❌ Nur Ja- oder Nein-Antworten geben
❌ Andere ständig unterbrechen
❌ Über frühere Arbeitgeber:innen schimpfen
❌ Während des Gesprächs aufs Handy schauen
❌ Kein Interesse zeigen
❌ Keine eigenen Fragen stellen
❌ Zu früh ausschließlich über Gehalt oder Urlaub sprechen
Bewerbungsgespräch-Hoppalas

Fazit: Gute Vorbereitung schafft Sicherheit

Ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch beginnt nicht erst mit der Begrüßung, sondern bereits einige Tage davor. Wer sich über das Unternehmen informiert, typische Fragen vorbereitet und authentisch bleibt, schafft die besten Voraussetzungen für einen positiven Eindruck.

Perfekte Antworten erwartet übrigens niemand. Recruiter:innen möchten vor allem verstehen, wer du bist, wie du arbeitest und warum du genau diese Position möchtest.

Nutze KI als Unterstützung bei der Vorbereitung, aber verlasse dich im Gespräch auf deine eigenen Erfahrungen und Beispiele. Authentizität schlägt Perfektion – und genau das macht oft den entscheidenden Unterschied.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinem nächsten Bewerbungsgespräch!

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Der erste Eindruck im Vorstellungsgespräch bleibt am längsten im Gedächtnis. Verläuft der Start bereits holprig, sind die Aussichten auf den Job eher gering.

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eBook: 12 Tipps fürs Bewerbungsgespräch

Bei Arbeitskräfteüberlassung stellt ein Arbeitgeber (Überlasser) seine Arbeitskräfte einem anderen Arbeitgeber (Beschäftiger) zur Erbringung von Arbeitsleistungen zur Verfügung. In Österreich ist das Überlassen von Mitarbeiter:innen gesetzlich streng geregelt. Das Arbeitskräfteüberlassungsgesetz dient als Dienstnehmerschutzgesetz und legt unter anderem die Gleichstellung gem. Kollektivvertrag des Beschäftigerbetriebes fest.

Employer Branding beschreibt den Aufbau und die Pflege der Arbeitgebermarke eines Unternehmens, um einen Beitrag zur Mitarbeitergewinnung und –bindung zu leisten.

Gen Z umfasst um die Jahrtausendwende Geborene und ist mit dem Internet, mobilen Geräten und Social Media groß geworden (Digital Natives 2.0). Die Generation Z besinnt sich wieder auf traditionelle Werte. Karriere wird erst dann ein wichtiges Thema, wenn die Generation Z einen höheren Sinn in der Arbeit erkennt. Deshalb sind auch Themen wie Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility relevant bei der Jobsuche und ein wichtiger Touchpoint für das Employer Branding. Platte Werbebotschaften ohne Mehrwert werden gekonnt herausgefiltert.

Die Generation Y („Millennials“) umfasst die Geburtsjahrgänge zwischen 1980 und 1995. Sie stellt die Nachfolgegeneration der Generation X dar. Millennials sind die Digital Natives der ersten Stunde, haben den Internetboom sowie die Globalisierung von klein auf miterlebt. Offline wie in der digitalen Welt zeichnet sich die Gen Y durch einen hohen Vernetzungs-Grad aus. Mehr als Status und Prestige steht die Freude an der Arbeit, Freiräume, Selbstverwirklichung und Freizeit im Vordergrund.

Zeitraum, den Recruiter benötigen, um Kandidat:innen einzustellen. Die Time-to-hire beginnt mit der Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle und endet mit der Besetzung. Somit bildet die Time-to-hire die Dauer des Einstellungsprozesses aus Sicht der Kandidat:innen ab.

Durchsuchen einer Webseite mit einer Suchmaschine mithilfe bestimmter Operatoren (wie bei Boolean Strings). Der große Vorteil: Webseiten können gesammelt durchsucht werden – das spart viel Zeit. Die 4 Grundregeln der X-Ray Search.

Als Tech Stack von Kandidat:innen bezeichnet man den Umfang ihres technischen Know-hows, z. B. im Backend, Frontend, Data Engineering oder DevOps. Als Tech Stack eines Unternehmens werden die verwendeten Technologien und Tools innerhalb der Organisation bezeichnet.

Persönliche Kompetenzen, die Auswirkungen auf das soziale Umfeld haben und methodische Kompetenzen, die das Beherrschen & Erlernen bestimmter Methoden und Techniken beinhalten. Im Vergleich zu fachlichen Fähigkeiten (Hard Skills) lassen sich Soft Skills schwieriger überprüfen und aneignen.

Aktives Onboarding beginnt im Recruitingprozess und endet offiziell nach 3 bis 6 Monaten. 90 % der neuen Mitarbeiter entscheiden in den ersten 6 Monaten, ob sie bleiben oder gehen. Die Phasen des Onboardings: Preboarding, Orientierungsphase, Integration. Checkliste für erfolgreiches Onboarding.

Professionell organisierter Austritt eines Mitarbeiters, einer Mitarbeiterin aus dem Unternehmen. Pendant zum Onboarding. In der digitalisierten Arbeitswelt ist Offboarding ein bedeutsamer Teil des Personalmanagements, bei dem die Employee Experience eine große Rolle spielt. Checkliste: Offboarding als Chance – in 7 Schritten.

Sammelbegriff für tiefgreifende Veränderungen in der Wirtschaftswelt. New Work impliziert „Arbeiten um zu leben statt leben um zu arbeiten.“ Das Konzept der „Neuen Arbeit“, oder auch „Arbeit 4.0“, beschreibt die Rahmenbedingungen, wie Arbeit in der heutigen Gesellschaft, die durch Digitalisierung und Globalisierung geprägt ist, „richtig gelebt“ werden kann. Chancen, Risiken, Best practice-Beispiele zu New Work.

Kürzel für die Berufsgruppen aus Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaft und Technik. Fachkräfte in diesen Bereichen sind äußerst begehrt, MINT-Berufe zählen zu den bestbezahlten Berufen. Laut AMS-Report liegen die Jobs der Zukunft in der Umwelttechnik, Data-Science, Cloud-Computing, Ingenieurwesen, Medizininformatik sowie im Biotech- und Pharmasektor.

Seite, auf der Jobsuchenden alle relevanten Informationen rund um das Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehören: alle offenen Stellen, Unternehmensmission, Vision und Unternehmenswerte, Fotos und Videos, die das Arbeitsumfeld abbilden sowie Kontaktdaten und eine direkte Online-Bewerbungsmöglichkeit. Aufbau und Nutzung müssen intuitiv sein.

Personen, die durch ihre fachliche Qualifikation und ihr soziales Verhalten sowie ihr Engagement auffallen. Meist sind junge Talente/Hochschulabsolvent:innen gemeint, die zu Hoffnungen in Bezug auf die kommende Unternehmergeneration berechtigen. Aber auch der im Berufsleben stehende Fach- und Führungsnachwuchs mit erkennbarem Entwicklungspotenzial gilt als High Potential.

Fachliche Fähigkeiten, die im Rahmen der Berufs- oder Schulausbildung erworben werden. Auch ein Studium oder innerbetriebliche Weiterbildungen zählen dazu. Typische Hard Skills wie Fremdsprachen oder IT- & Softwarekenntnisse erlernt man bereits in der Schule. Im Laufe der Karriere/weiteren Ausbildung kommen Hard Skills in Wissensgebieten wie Buchhaltung, Projektmanagement, Maschinenbau usw. hinzu. Es handelt sich um Fähigkeiten, die messbar sind und meist durch Zeugnisse, Zertifikate oder Vorführung bewiesen werden können.

Tool zum Suchen und Filtern von Stelleninseraten auf diversen Jobbörsen, Unternehmenswebsites und Netzwerken. Google for Jobs ist kein eigenständiges Stellenportal, daher können Jobs nicht direkt auf Google geschaltet werden.

Übertragung von spielerischen Elementen auf einen neuen, spielfremden, meist digitalen Kontext – in unserem Fall auf den Recruiting-Prozess. Neben optischen Elementen (Spieldesign) werden verschiedene Prinzipien und Mechaniken aus dem Gaming-Bereich übernommen, mit dem Ziel, bestimmte Motivationen und Verhaltensweisen zu fördern – z.B. die Bereitschaft zur Beteiligung und die Interaktion mit der Zielgruppe zu steigern.

Freie, selbstständige Mitarbeiter:innen, die meist über eine hohe Qualifikation oder Spezialisierung in ihrem Bereich verfügen und für eine begrenzte Zeit „engagiert“ werden – etwa in den Bereichen IT, Consulting, Werbung etc. In Österreich besitzen sie ein angemeldetes Gewerbe und treten als Unternehmer:innen auf. Die Vergütung von Freelancern erfolgt auf Basis eines Dienst- oder Projektvertrags stundenweise oder – seltener – tageweise.

Direktsuche von Top-Führungs- und Fachkräften (auch bekannt als „Headhunting“). Aktive Suche und diskrete Ansprache von Kandidat:innen für Schlüsselpositionen, die nicht öffentlich ausgeschrieben werden. „Executives” waren früher vor allem leitende Angestellte, wie z. B. die Geschäftsführung oder der Vorstand. Inzwischen werden via Executive Search auch viele hochspezialisierte Fachjobs besetzt.

Ganzheitliche Strategie, durch die Vielfalt am Arbeitsplatz wahrgenommen, wertgeschätzt, gefördert und für die Organisationsziele genutzt wird. Das umfasst Mitarbeiter:innen ebenso wie Kund:innen und Stakeholder der Organisation.

Datengesteuerter Recruiting-Ansatz, der Technologien und Daten verwendet, um einen großen Talentpool zu analysieren und Kandidat:innen mit den richtigen Fähigkeiten, Erfahrungen und Denkweisen zu identifizieren. Recruiter nehmen einen großen Talentpool, analysieren ihn mit einer Vielzahl von Technologien und grenzen ihn ein, bis nur noch die Besten übrigbleiben.

Kosten, die eine unbesetzte Stelle verursacht.

Instrument zum Aufbau von Beziehungen zu (potenziellen & ehemaligen) Bewerber:innen. Ziel ist die Begeisterung für die Arbeitgebermarke. CRM unterstützt die Recruitingmaßnahmen, spart Zeit und Kosten bei der Besetzung offener Stellen und stärkt das Employer Branding.

Messgröße zusätzlich zu persönlichem Feedback. Kandidat:innen werden nach dem Jobinterview und einer Absage gebeten, die Wahrscheinlichkeit anzugeben, das Unternehmen weiterzuempfehlen. Der CNPS kann sinnvoll sein, um einen ersten Eindruck zu bekommen – die Teilnehmeranzahl ist bei einem so einfachen und schnell durchführbaren Verfahren vergleichsweise hoch. Details zur Berechnung des CNPS.

Reise der Kandidat:innen im Laufe des Bewerbungsprozesses – von der Suche bis zum Onboarding.

Alle Interaktionen & die gesamte Kommunikation mit Kandidat:innen via Mail, Telefon oder Face-to-Face. Candidate Engagement misst, wie interessiert Bewerber:innen an einer Stelle und dem Unternehmen sind und wie gut sie sich im gesamten Recruiting- und Einstellungsprozess behandelt fühlen. LinkedIn zufolge ist in den letzten Jahren die Absprungrate im Bewerbungsprozess um 20 % gestiegen. Nützliche Strategien im Candidate Engagement: zeitnahes Feedback, relevanter Content, Newsletter, Videos, automatisierte E-Mails, z. B. als Reminder für Gesprächstermine, Umfragen.

Die (positive oder negative) Wahrnehmung und Erfahrung der Kandidat:innen im Bewerbungsprozess. Das beginnt beim Stelleinserat, ist besonders wichtig im Bewerbungsprozess (einfach und schnell!) und der regelmäßigen Kommunikation (Feedback, Updates) und geht bis zur Vertragsunterzeichnung (hier wird die Candidate Experience zur Employee Experience). Eine gelungene Candidate Experience reduziert die Time to Hire, kurbelt das Referral Marketing an, stärkt die Employer Brand.

Unternehmensstrategie, die Kandidat:innen und ihre individuellen Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Das Ziel von candidate-centric Recruiting: langfristige Beziehungen mit Kandidat:innen. Dieser Trend ist relativ neu und unterscheidet sich von der klassischen Employer Centricity, die zum Ziel hat, offene Positionen zu besetzen. Tools für candidate-centric Recruiting-Strategien sind u. a. Personas, eine top Candidate Experience, gut gepflegte Talentpools, Candidate relationship management, Umfragen.

Spricht man von Active Sourcing, fallen oft die Begriffe „Boolean Strings“ & „X-Ray-Search“. Dabei handelt es sich um spezielle Methoden, die bei der Suche nach Kandidat:innen sogenannte Operatoren einsetzen. Mit Boolean Strings wird gezielt auf verschiedenen Plattformen gesucht. Vorteil: man erstellt EINEN Boolean String, der auf beliebig vielen Plattformen angewendet werden kann, z. B. auf LinkedIn, XING & Co. Boolean Strings und X-Ray-Search in der Praxis anwenden.

Absprungrate während des Bewerbungsprozess. Einflussnehmende Faktoren: ein mehrstufiges Bewerbungsformular, langsame Ladezeiten, ein nicht userfreundliches Design & Layout der Karriereseite. Google Analytics & ähnliche Webanalyse-Tools helfen dabei, herauszufinden, welche Inhalte und Seiten gut funktionieren und welche weniger. Wichtige Kennzahlen: Verweildauer, Absprungrate, Interaktionsrate, Bewerbungsrate, Bewerbungszeit.

Merriam-Webster definiert AI (Artificial Intelligence) als die Fähigkeit von Maschinen, intelligentes menschliches Verhalten zu imitieren. Möglichkeiten, ein Automation Tool im Recruiting zu nutzen: zum Screenen von Lebensläufen, für regelmäßige Updates via automatische E-Mails, zur Analyse von Interviews.

Proaktive Kandidat:innensuche und direkte, individuelle Ansprache. Für Recruiter bedeutet das, auf verschiedenen Kanälen und mithilfe verschiedener Tools und Methoden (z. B. der Boole’schen Suche) nach Fachkräften zu suchen, diese anzusprechen und sie für eine vakante Stelle zu gewinnen. Für mehr Details: In 4 Schritten zur Active Sourcing Strategie.