B2 C Astronaut Autor
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epunkt Astronaut schrieb am 1. März 2018

Vorsicht, kritische Fragen! - Eine Hilfe fürs Bewerbungsgespräch

Fragen über Fragen gibt es in einem Bewerbungsgespräch. Manche davon sind kritisch, andere unangenehm und wiederum andere sind eigentlich überhaupt nicht erlaubt. Welche das sind und wie man am besten damit umgeht, erfahren Sie hier.

Überraschende Fragen beim Vorstellungsgespräch

Wer einen Job möchte, kommt an einem nicht vorbei: dem Vorstellungsgespräch. Man freut sich, dass es schon einmal soweit geklappt hat, macht sich aber auch etwas Sorgen. Das Fragenspektrum bei einem Bewerbungsgespräch ist nämlich ein weites und kann immer wieder für Überraschungen sorgen. Vor allem, wenn es sich um unangenehme Themen wie Studienabbruch & Co. oder Tabuthemen im Allgemeinen handelt. Wie also am besten darauf reagieren?

Fragen im Bewerbungsgespräch

Mit Selbsterkenntnis punkten

Bevor es ans Reagieren geht, kann man im Vorfeld schon einmal seinen eigenen Lebenslauf genauestens unter die Lupe nehmen. Folgende Punkte können nämlich für leichtes Schwitzen während des Bewerbungsgespräches sorgen:

Jetzt kommt es auf die eigene Einstellung an und darauf, diese Themen gut zu verkaufen. Lücken im Lebenslauf können bekanntlich aus unterschiedlichen Gründen entstehen. Ob Selbstfindung oder Auszeit aus gesundheitlichen oder arbeitssuchenden Gründen – es empfiehlt sich hier ehrlich zu sein. Knapp und konkret antworten, lautet dabei die Devise. Das gilt auch für die anderen angeführten Punkte.

Wer hinter sich und seinen Entscheidungen steht, strahlt Selbstsicherheit aus. Am besten macht man sich bereits vorab Gedanken darüber, welche Vorteile und positiven Erfahrungen sich dadurch ergeben haben und inwiefern sie für das Unternehmen von Vorteil sein könnten. Beispiele wären u. a. vielfältige Praxis, Informationsgewinn, übergreifendes Fachwissen, großes Interesse für unterschiedliche Themen, Flexibilität – die Liste kann beliebig fortgesetzt werden. Das Gute daran: Man macht sich nicht nur für das Bewerbungsgespräch fit, sondern kann generell sein Selbstvertrauen damit pushen.

Privat ist Privat: Tabuthemen im Vorstellungsgespräch

Eine weitere Rubrik der unangenehmen Fragen betrifft Tabuthemen. Alles was ins Private übergreift, hat eigentlich in einem Vorstellungsgespräch nichts zu suchen. Man kann gerne über seine Hobbys Auskunft geben, aber wie die eigene Familienplanung aussieht, darf ruhig für sich behalten werden.

Ebenfalls zu den Tabuthemen gehören Fragen nach Schwangerschaft, Religion, Ethnie, Sexualität, Gesundheitszustand oder auch Vorstrafen. Ausnahmen gelten nur, wenn sie auch für das Unternehmen bzw. den auszuübenden Job relevant sind (was bei Familienplanung, Religion, Ethnie oder Sexualität definitiv nie der Fall sein dürfte).Wie aber auf kritische Fragen reagieren?

  1. Lügen! Bei der Familienplanung kann man z. B. in knappen Worten angeben, dass derzeit nichts in Planung ist. Das kann, muss aber nicht stimmen.
  2. Ablehnen: Höflich, aber bestimmt rückmelden, diese Frage nicht beantworten zu wollen, da sie keine Relevanz für den Posten bzw. die Arbeitsleistung hat.
  3. Schlagfertig sein: Schlagfertige Gegenfragen bieten sich ebenfalls sehr gut an, allerdings sollte man hier Acht geben, nicht selber eine Grenze zu überschreiten.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch gerne mit einer zweiten Person seiner Wahl vorab die verschiedensten Fragen durchspielen. Das kann bei dem einen oder der anderen für etwas mehr Selbstsicherheit sorgen.

Wie auch immer die Fragen beim nächsten Vorstellungsgespräch ausfallen werden, wir drücken schon einmal allen Bewerberinnen und Bewerbern die Daumen!

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