B2 C Astronaut Autor
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epunkt Astronaut schrieb am 15. April 2017

Gehalt vs. Benefits: Was Devs wirklich wollen

Developer sind gefragt am Jobmarkt, aber was wollen Software-Entwickler selbst in ihrem Job? Harte Euros sind nicht alles, wenn man dieser begehrten Zielgruppe ein attraktives Arbeitsumfeld bieten möchte.

Developer werden immer gefragter: Es gibt kaum ein Unternehmen, das nicht Teil der digitalen Welt geworden ist. Und es gibt immer mehr Branchen, die Umsatzanteile an digitale Märkte verlieren. Ein Automobil beinhaltet heute so viel Software wie ein komplexes Computerspiel. Banken, Modelabels, Touristiker: Alle wollen ihre eigene App. Die Entwicklung in der Softwareentwicklung schreitet rasch voran.

Gehalt Benefits als Developer
Harte Euros sind nicht alles, wenn es um den perfekten Job für Devs geht. — ©www.shutterstock.com

Bilder im Kopf

Manche Dinge aber ändern sich nur langsam: Keine andere Berufsgruppe wurde und wird immer noch mit so vielen Zuschreibungen und Klischees bedacht wie die der Software Entwickler. Und die Bilder von codenden Geeks und Nerds, die ihr abgedunkeltes Büro nur kurz für eine Partie am Wuzzeltisch verlassen, schwirren immer noch in den Köpfen herum. Dort sollten sie aber schleunigst raus, denn diese Bilder entsprechen schon lange nicht mehr der Realität.

Das Thema Gehalt für Developer

Know-how ist gefragt in der Software-Entwicklung.

  • Im Alter von 25 Jahren bringen es Developer im Schnitt auf über 33.000 Euro brutto pro Jahr,
  • im Alter von 30 Jahren auf 49.000 Euro.
  • Erfahrene Entwickler über 40 können Jahresgehälter von über 70.000 Euro brutto im Jahr erzielen.

Trotzdem gilt: Developer wird man in den allermeisten Fällen nicht nur, um damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Für viele ist der Job eher eine Kombination aus Leidenschaft und Sucht.

Software Developer Gehalt

Kriterien, die zählen

Nicht nur Money makes the world go round. Wer wirklich gute Software-Entwickler für sein Unternehmen gewinnen will, der muss mehr bieten als harte Euros. Die Vision und die Marke, für die ein Unternehmen steht, ist Entwicklern wichtig, die Stimmung im Team auch, Developer haben da feine Antennen. Und auch die Technologien und Programmiersprachen, die im Unternehmen Verwendung finden, werden von Kandidaten genau unter die Lupe genommen. Möglichkeiten der Weiterentwicklung und die Chance, in Projekten Verantwortung zu übernehmen, kommen ebenfalls gut an. Auch der Zugang zu Open Source ist ein bedeutendes Entscheidungskriterium für Developer.

Freiheit kommt an

Kluge Firmen haben verstanden, dass sie Software-Entwickler am besten so arbeiten lassen, wie sie es wollen und wie das jeweilige Projekt es verlangt – sei es zuhause im Home-Office oder im Unternehmen, alleine oder im Team. Eines bleibt dabei fix: Die eigene Nische, in der sie ungestört coden können, ist Entwicklern wichtig, ein Großraumbüro ist ein No-Go in Dev-Kreisen.

Alles für den „Flow“

Eines ist bekannt: Wenn Developer „im Flow“ sind, dann programmieren sie gerne Tage (und Nächte) durch. Dafür nehmen sie dann auch gebührend Zeitausgleich in Anspruch – Work-Life-Balance ist ein wichtiges Thema. Auch die Wahl des Equipments bzw. Betriebssystems sollte das Unternehmen besser den Developern selbst überlassen. Und ob dann ein Wuzzeltisch im Foyer steht oder nicht, ist eigentlich Nebensache.

Sie wollen nicht irgendeinen Job, sondern den Idealen?

Grundsätzlich haben Softwareentwickler „die Qual der Wahl“ was die Jobsuche anbelangt. Sie finden problemlos irgendeine Stelle.

Das perfekte Angebot für die individuellen Skills und Ambitionen zu finden entpuppt sich dennoch rasch als umständliches und langwieriges Prozedere. Das gilt vor allem dann, wenn man nicht bloß das Gehalt als Entscheidungskriterium heranziehen möchte.

Mehr als nur Jobs - das sind die aktuellen Perspektiven für Entwickler

Verschaffen Sie sich einen Überblick über aktuelle Chancen im Entwicklungsbereich. Wenn Sie sich als Developer für eine Position bei epunkt bewerben, können wir Ihnen eine Vielzahl an interessanten Möglichkeiten aufzeigen - für eine bessere Entscheidungsgrundlage bei einem Jobwechsel.

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