B2 C Astronaut Autor
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epunkt Astronaut schrieb am 30. Januar 2018

Achtung Vertraulich: Sperrvermerk in der Bewerbung

Unzufrieden mit dem aktuellen Job? Dann kann ein Jobwechsel vielleicht genau das Richtige sein. Mit diesen 3 Tipps klappt die vertrauliche Bewerbung.

Bevor man mit der Jobsuche startet und fleißig Bewerbungen rausschickt, sollte man ein wichtiges Detail bei der ganzen Sache nicht vergessen: den Sperrvermerk! Wie, warum und was die Vor- sowie Nachteile davon sind, wollen wir hier verraten.

So geht man eine diskrete Jobsuche an

Wer aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus auf Jobsuche geht, liegt klar im Vorteil. Der Druck ist wesentlich geringer und auch die Verhandlungsposition ist eindeutig besser.Allerdings darf man nicht vergessen, dass die ganze Angelegenheit besonders viel Fingerspitzengefühl erfordert: Denn bekommt der aktuelle Vorgesetzte Wind von der Aktion, kann es sein, dass man sich im Handumdrehen auf dem Karriere-Abstellgleis wiederfindet. Illoyalität kommt nämlich weder beim aktuellen noch beim vielleicht zukünftigen Arbeitgeber gut an.

Mit folgenden Punkten klappt es aber schon mal mit der Diskretion und im besten Falle mit der Bewerbung:

  1. Hinweis auf vertrauliche Bewerbung mit diesem Wortlaut
    Ganz gleich ob es sich um eine Initiativbewerbung oder um ausgeschriebene Stellenangebote handelt: Diskretion ist das Um und Auf. Deswegen empfehlen wir das Bewerbungsschreiben mit einem ausdrücklichen Hinweis auf Vertraulichkeit zu versehen.

    Man kann dabei den Sperrvermerk entweder gleich in die Betreffzeile einbauen: „Bitte vertraulich behandeln – Bewerbung als …“ oder man entscheidet sich für eine Anmerkung am Schluss des Schreibens: „Da ich mich noch in einem aufrechten Arbeitsverhältnis befinde, bitte ich Sie meine Bewerbung vertraulich zu behandeln.“

  2. Umschreibung des aktuellen Arbeitgebers
    Ebenfalls ratsam ist es in seinem Lebenslauf den aktuellen Arbeitgeber nicht beim Namen zu nennen, sondern nur zu umschreiben. Sprich, es reicht hier eine Benennung der Branche.

  3. Bewerbung über Dritte
    Wer sich über Recruitingfirmen oder auf Chiffre-Anzeigen bewirbt, sollte ebenfalls mittels Sperrvermerk jene Arbeitgeber anführen, bei denen die Bewerbung nicht landen sollte. So können unangenehme Überraschungen vorgebeugt werden und man riskiert nicht, dass plötzlich der aktuelle Arbeitgeber die eigene Bewerbung in den Händen hält.

Sperrvermerk Datenbank – Vorteil oder Nachteil?

Wer von einem großen und vor allem professionellen Netzwerk profitieren möchte, kann sich mittlerweile auch auf Recruitingportalen registrieren lassen. Finden oder gefunden werden, Vertraulichkeit vs. Bequemlichkeit lautet hier die Devise. Wer alle Ressourcen ausschöpfen möchte, kann öffentlich agieren. Das ist natürlich die bequemste und vielleicht auch schnellste Art und Weise einen neuen Job zu finden.

Wer diskret vorgehen möchte, kommt hier jedoch ebenfalls nicht um den Sperrvermerk herum. Nicht jeder will nämlich seinen Lebenslauf online oder in eine Datenbank stellen – u. a. auch aus den bereits oben genannten Diskretionsgründen. Der Nachteil ist allerdings die eindeutig geringere Auswahl bzw. Trefferquote. Mit dem richtigen Recruiter an der Hand ist das Jobsuchen, mit oder ohne Sperrvermerk, erfolgversprechend. Man kann dabei aus den Vollen schöpfen und sich dennoch sicher sein, dass hier alles vertraulich über die Bühne geht.

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