B2 C Astronaut Autor
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epunkt Astronaut schrieb am 17. Januar 2018

Berufsbegleitendes Online-Studium Erfahrungen und Tipps

Ein Online-Studium mit Laptop, Videokonferenzen und Kollaborationstools zu absolvieren bringt viele Vorteile. Mit einer Portion Technikaffinität und einer schnellen Internetverbindung spart man sich den Umzug an FH- und Universitätsstandorte. Online-Studieren ist allerdings nicht „jedermanns“ und „jederfraus“ Sache. Hier finden Sie auf einen Blick, was es vor und während des berufsbegleitenden Studiums im Web zu beachten gilt. Dazu gibt es einen exklusiven Erfahrungsbericht aus der Praxis.

5 Fragen, die Ihnen verraten, ob Studieren 4.0 für Sie passt

  1. Klingt es spannend für Sie eine virtuelle Beziehung zu Ihren Lektoren oder Kommilitonen aufzubauen?
  2. Können Sie sich vorstellen Projektarbeiten in Gruppen über den Facebook Messenger, Slack, Google Hangouts und Co abzuwickeln?
  3. Bietet Ihr Arbeitsplatz zu Hause die notwendige Ruhe und Atmosphäre, um an mehrstündigen Online-Sessions teilnehmen zu können?
  4. Studieren 4.0 wird häufig von berufsbegleitenden Studiengängen angeboten. Haben Sie gegebenenfalls auch abends nach einem langem Bürotag noch Zeit und Energie, um an den Webinaren teilzunehmen?
  5. Videokonferenz-Systeme und deren Eigenheiten sind nicht neu für Sie oder Sie probieren gerne neue Tools aus?

Falls Sie alle 5 Fragen mit einem eindeutigen JA beantworten konnten, ist ein Online-Studium auf jeden Fall passend für Sie.

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Online Studium
©Unsplash

Hier eine Auflistung an Bildungseinrichtungen, die Online-Studiengänge anbieten:

Noch viele weitere Studienrichtungen zeigt die Website von „Studienwahl“ an. Am besten den Filter Fernstudium auswählen und in den vorgeschlagenen Studienrichtungen gustieren.

Lifehacks für das Studium 4.0

  • Termin-Management: Sämtliche Vorlesungs-Termine sollten übersichtlich in einem digitalen Kalender vermerkt sein. Am besten ist es zusätzlich Erinnerungen einzustellen.
  • Equipment: Laptop, Webcam und ein schnelles Internet sind die Grundvoraussetzung. Besser verständlich und ohne Echo hörbar wird man mit einem Headset. Für Mitschriften eignen sich Tools, die direkt mit den Mitstudenten geteilt werden können wie Google Docs oder One Drive.
  • An die Kamera denken: Mitbewohner sollten informiert werden, bevor eine Vorlesung startet. Egal ob sie durchs Bild durchlaufen, im Hintergrund fernsehen oder essen, der Online-Hörsaal sieht alles mit. Auch die Studenten selbst, die unmittelbar vor der Kamera sitzen, sollten die Kamera niemals vergessen.
  • Benachrichtigungen aus: Als Präsentator teilt man den Bildschirm mit dem Online-Hörsaal, und falls es Aufzeichnungen des Webinars gibt, auch mit der YouTube-Community oder mit anderen fremden Personen. Push-Benachrichtigungen via Facebook, WhatsApp und Co können alle Zuseher mitlesen. Daher sämtliche Messengerdienste ausschalten beim Bildschirm-Sharing.
  • Mikrofon muten: Wenn ein größerer Personenkreis mit eingeschaltetem Mikrofon der Online-Vorlesung lauscht, entstehen schnell ein Echo und eine Geräuschkulisse, die das Zuhören nahezu unmöglich macht. Daher am besten Mikro aus. Die meisten Videoplattformen haben eine Funktion des „Handhebens“, damit weiß der Vortragende, dass jemand etwas äußern möchte. Oder in kleineren Runden ist es auch möglich, das Mikrofon spontan zu „unmuten“ und direkt Fragen zu stellen oder Anmerkungen zu äußern.

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