B2B Astronaut Autor
B2B Astronaut Autor
epunkt Astronaut schrieb am 3. Oktober 2022

Das Zukunftsmodell: epunkt fĂĽhrt ab November 4-Tage-Woche ein

Aus Sommer-Testlauf wird im Herbst fixes Arbeitszeitmodell: Ă–sterreichs Recruiting-MarktfĂĽhrer epunkt geht ab November in die 4-Tage-Woche. Nach einer Evaluierung der epunkt Summer Zone steht fest, dass der Freitag kĂĽnftig frei bleibt.

Sie wollen gleich alle Infos als pdf? Wir haben das eBook "4-Tage-Woche & Workation auf Probe: Bilanz eines Pilotversuchs" fĂĽr Sie zum Download bereitgestellt.

Zum eBook

Pilotversuch wird zu dauerhafter Wette

Der sommerliche Pilotversuch wird bei epunkt zur dauerhaften Produktivitätswette. Die Summer Zone endete zwar mit Herbstbeginn, die 4-Tage-Woche bleibt: Ab November werden statt 40 Stunden pro Woche nur noch 34 gearbeitet – bei vollem Lohnausgleich. Der ausschlaggebende Grund für die Umsetzung dieses mutigen Zukunftsmodells: „Von Juni bis August haben wir drei Monate die 4-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich probiert. Unsere Hypothesen: Das steigert unsere Attraktivität als Arbeitgeber“, sagt CEO Daniel Marwan. Sein Bauchgefühl und umfassende Analysen gaben Marwan recht.

Wb 02 552x414
EP mediumres 52

Eine Evaluierung nach den Sommermonaten ergab, dass die 4-Tage-Woche für Österreichs Recruiting-Marktführer eine enorme Schlagkraft am Arbeitsmarkt hat: „Wir werden zum Magnet für neue Mitarbeiter:innen. Und die 4-Tage-Woche entwickelt sich zum Kleber für unsere bestehenden Mitarbeiter:innen. Wir adressieren damit unsere größte Wachstumsbremse“, bilanziert Marwan. „Die Freude der Belegschaft bei der Verkündung war enorm. Keine Maßnahme bei epunkt zeigte bisher größere Wirkung.“

Daniel Marwan CEO epunkt epunkt

epunkt-CEO Daniel Marwan:

„Wir werden zum Magnet für neue Mitarbeiter:innen. Und die 4-Tage-Woche entwickelt sich zum Kleber für unsere bestehenden Mitarbeiter:innen. Wir adressieren damit unsere größte Wachstumsbremse. Die Freude der Belegschaft bei der Verkündung war enorm. Keine Maßnahme bei epunkt zeigte bisher größere Wirkung.“

4-Tage-Woche trotz Nichterreichung des Zieles

Begonnen hat es mit der Frage: Sind die Mitarbeiter:innen in der Lage, die Ergebnisse auch in 32 Stunden zu erreichen? Die Produktivitätswette, die den Anstoß für die 4-Tage-Woche bei epunkt gab, konnte jedoch nicht gewonnen werden. „So ehrlich müssen wir sein. Auch wenn es schwierig ist, die Ursachen auf verschiedenen Ebenen korrekt zu gewichten“, sagt Daniel Marwan. Eine komplexe Entscheidung für die Geschäftsführung, die trotz der Nichterreichung des Zieles an der 4-Tage-Woche festhalten wird.

Statt über Fluktuation zu grübeln, soll die Leistung angepasst werden. „Es ist besser, wir konzentrieren uns mit unseren top ausgebildeten, top motivierten und erholten Mitarbeiter:innen darauf, unsere Produktivität schrittweise zu verbessern, statt am Freitag unsere Fluktuation und ausgetrocknete Recruiting Pipeline in den Griff zu bekommen.“

34 Stunden bei vollem Lohnausgleich - unbefristet

Daher startet ab November erneut die 4-Tage-Woche – nur im Gegensatz zur epunkt Summerzone diesmal unbefristet und mit leicht veränderten Rahmenbedingungen: zum Beispiel mit einer 34- statt 32-Stunden-Woche – bei vollem Lohnausgleich.

Der Ungewissheit und der Aufgabe, die langfristige Wirtschaftlichkeit dieser Entscheidung sicherzustellen, begegnet die Geschäftsführung von epunkt dennoch mit Zuversicht. „Nicht dass wir vollkommen sicher sind, wie schnell und gut das klappen wird. Aber schließlich sind Mut, Ownership und Vertrauen drei unserer zentralen Unternehmenswerte“, zeigt sich epunkt CEO Daniel Marwan optimistisch.

Melden Sie sich jetzt fĂĽr die epunkt Premium-Inhalte an und erhalten Sie:

  • Das eBook "4-Tage-Woche & Workation auf Probe: Bilanz eines
    Pilotversuchs" als pdf.
  • Zugriff auf Leitfäden, Whitepapers und weitere eBooks, um Ihre Recruiting Skills auszubauen
  • Monatlich die epunkt Recruiting News zu aktuellen Recruiting- und HR-Themen

Ähnliche Beiträge

Durchsuchen einer Webseite mit einer Suchmaschine mithilfe bestimmter Operatoren (wie bei Boolean Strings). Der große Vorteil: Webseiten können gesammelt durchsucht werden – das spart viel Zeit. Die 4 Grundregeln der X-Ray Search.

Als Tech Stack von Kandidat:innen bezeichnet man den Umfang ihres technischen Know-hows, z. B. im Backend, Frontend, Data Engineering oder DevOps. Als Tech Stack eines Unternehmens werden die verwendeten Technologien und Tools innerhalb der Organisation bezeichnet.

Persönliche Kompetenzen, die Auswirkungen auf das soziale Umfeld haben und methodische Kompetenzen, die das Beherrschen & Erlernen bestimmter Methoden und Techniken beinhalten. Im Vergleich zu fachlichen Fähigkeiten (Hard Skills) lassen sich Soft Skills schwieriger überprüfen und aneignen.

Aktives Onboarding beginnt im Recruitingprozess und endet offiziell nach 3 bis 6 Monaten. 90 % der neuen Mitarbeiter entscheiden in den ersten 6 Monaten, ob sie bleiben oder gehen. Die Phasen des Onboardings: Preboarding, Orientierungsphase, Integration. Checkliste fĂĽr erfolgreiches Onboarding.

Professionell organisierter Austritt eines Mitarbeiters, einer Mitarbeiterin aus dem Unternehmen. Pendant zum Onboarding. In der digitalisierten Arbeitswelt ist Offboarding ein bedeutsamer Teil des Personalmanagements, bei dem die Employee Experience eine große Rolle spielt. Checkliste: Offboarding als Chance – in 7 Schritten.

Sammelbegriff für tiefgreifende Veränderungen in der Wirtschaftswelt. New Work impliziert „Arbeiten um zu leben statt leben um zu arbeiten.“ Das Konzept der „Neuen Arbeit“, oder auch „Arbeit 4.0“, beschreibt die Rahmenbedingungen, wie Arbeit in der heutigen Gesellschaft, die durch Digitalisierung und Globalisierung geprägt ist, „richtig gelebt“ werden kann. Chancen, Risiken, Best practice-Beispiele zu New Work.

Kürzel für die Berufsgruppen aus Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaft und Technik. Fachkräfte in diesen Bereichen sind äußerst begehrt, MINT-Berufe zählen zu den bestbezahlten Berufen. Laut AMS-Report liegen die Jobs der Zukunft in der Umwelttechnik, Data-Science, Cloud-Computing, Ingenieurwesen, Medizininformatik sowie im Biotech- und Pharmasektor.

Seite, auf der Jobsuchenden alle relevanten Informationen rund um das Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehören: alle offenen Stellen, Unternehmensmission, Vision und Unternehmenswerte, Fotos und Videos, die das Arbeitsumfeld abbilden sowie Kontaktdaten und eine direkte Online-Bewerbungsmöglichkeit. Aufbau und Nutzung müssen intuitiv sein.

Personen, die durch ihre fachliche Qualifikation und ihr soziales Verhalten sowie ihr Engagement auffallen. Meist sind junge Talente/Hochschulabsolvent:innen gemeint, die zu Hoffnungen in Bezug auf die kommende Unternehmergeneration berechtigen. Aber auch der im Berufsleben stehende Fach- und FĂĽhrungsnachwuchs mit erkennbarem Entwicklungspotenzial gilt als High Potential.

Fachliche Fähigkeiten, die im Rahmen der Berufs- oder Schulausbildung erworben werden. Auch ein Studium oder innerbetriebliche Weiterbildungen zählen dazu. Typische Hard Skills wie Fremdsprachen oder IT- & Softwarekenntnisse erlernt man bereits in der Schule. Im Laufe der Karriere/weiteren Ausbildung kommen Hard Skills in Wissensgebieten wie Buchhaltung, Projektmanagement, Maschinenbau usw. hinzu. Es handelt sich um Fähigkeiten, die messbar sind und meist durch Zeugnisse, Zertifikate oder Vorführung bewiesen werden können.

Tool zum Suchen und Filtern von Stelleninseraten auf diversen Jobbörsen, Unternehmenswebsites und Netzwerken. Google for Jobs ist kein eigenständiges Stellenportal, daher können Jobs nicht direkt auf Google geschaltet werden.

Übertragung von spielerischen Elementen auf einen neuen, spielfremden, meist digitalen Kontext – in unserem Fall auf den Recruiting-Prozess. Neben optischen Elementen (Spieldesign) werden verschiedene Prinzipien und Mechaniken aus dem Gaming-Bereich übernommen, mit dem Ziel, bestimmte Motivationen und Verhaltensweisen zu fördern – z.B. die Bereitschaft zur Beteiligung und die Interaktion mit der Zielgruppe zu steigern.

Freie, selbstständige Mitarbeiter:innen, die meist über eine hohe Qualifikation oder Spezialisierung in ihrem Bereich verfügen und für eine begrenzte Zeit „engagiert“ werden – etwa in den Bereichen IT, Consulting, Werbung etc. In Österreich besitzen sie ein angemeldetes Gewerbe und treten als Unternehmer:innen auf. Die Vergütung von Freelancern erfolgt auf Basis eines Dienst- oder Projektvertrags stundenweise oder – seltener – tageweise.

Direktsuche von Top-Führungs- und Fachkräften (auch bekannt als „Headhunting“). Aktive Suche und diskrete Ansprache von Kandidat:innen für Schlüsselpositionen, die nicht öffentlich ausgeschrieben werden. „Executives” waren früher vor allem leitende Angestellte, wie z. B. die Geschäftsführung oder der Vorstand. Inzwischen werden via Executive Search auch viele hochspezialisierte Fachjobs besetzt.

Ganzheitliche Strategie, durch die Vielfalt am Arbeitsplatz wahrgenommen, wertgeschätzt, gefördert und für die Organisationsziele genutzt wird. Das umfasst Mitarbeiter:innen ebenso wie Kund:innen und Stakeholder der Organisation.

Datengesteuerter Recruiting-Ansatz, der Technologien und Daten verwendet, um einen großen Talentpool zu analysieren und Kandidat:innen mit den richtigen Fähigkeiten, Erfahrungen und Denkweisen zu identifizieren. Recruiter nehmen einen großen Talentpool, analysieren ihn mit einer Vielzahl von Technologien und grenzen ihn ein, bis nur noch die Besten übrigbleiben.

Kosten, die eine unbesetzte Stelle verursacht.

Instrument zum Aufbau von Beziehungen zu (potenziellen & ehemaligen) Bewerber:innen. Ziel ist die Begeisterung für die Arbeitgebermarke. CRM unterstützt die Recruitingmaßnahmen, spart Zeit und Kosten bei der Besetzung offener Stellen und stärkt das Employer Branding.

Messgröße zusätzlich zu persönlichem Feedback. Kandidat:innen werden nach dem Jobinterview und einer Absage gebeten, die Wahrscheinlichkeit anzugeben, das Unternehmen weiterzuempfehlen. Der CNPS kann sinnvoll sein, um einen ersten Eindruck zu bekommen – die Teilnehmeranzahl ist bei einem so einfachen und schnell durchführbaren Verfahren vergleichsweise hoch. Details zur Berechnung des CNPS.

Reise der Kandidat:innen im Laufe des Bewerbungsprozesses – von der Suche bis zum Onboarding.

Alle Interaktionen & die gesamte Kommunikation mit Kandidat:innen via Mail, Telefon oder Face-to-Face. Candidate Engagement misst, wie interessiert Bewerber:innen an einer Stelle und dem Unternehmen sind und wie gut sie sich im gesamten Recruiting- und Einstellungsprozess behandelt fühlen. LinkedIn zufolge ist in den letzten Jahren die Absprungrate im Bewerbungsprozess um 20 % gestiegen. Nützliche Strategien im Candidate Engagement: zeitnahes Feedback, relevanter Content, Newsletter, Videos, automatisierte E-Mails, z. B. als Reminder für Gesprächstermine, Umfragen.

Die (positive oder negative) Wahrnehmung und Erfahrung der Kandidat:innen im Bewerbungsprozess. Das beginnt beim Stelleinserat, ist besonders wichtig im Bewerbungsprozess (einfach und schnell!) und der regelmäßigen Kommunikation (Feedback, Updates) und geht bis zur Vertragsunterzeichnung (hier wird die Candidate Experience zur Employee Experience). Eine gelungene Candidate Experience reduziert die Time to Hire, kurbelt das Referral Marketing an, stärkt die Employer Brand.

Unternehmensstrategie, die Kandidat:innen und ihre individuellen BedĂĽrfnisse in den Mittelpunkt stellt. Das Ziel von candidate-centric Recruiting: langfristige Beziehungen mit Kandidat:innen. Dieser Trend ist relativ neu und unterscheidet sich von der klassischen Employer Centricity, die zum Ziel hat, offene Positionen zu besetzen. Tools fĂĽr candidate-centric Recruiting-Strategien sind u. a. Personas, eine top Candidate Experience, gut gepflegte Talentpools, Candidate relationship management, Umfragen.

Spricht man von Active Sourcing, fallen oft die Begriffe „Boolean Strings“ & „X-Ray-Search“. Dabei handelt es sich um spezielle Methoden, die bei der Suche nach Kandidat:innen sogenannte Operatoren einsetzen. Mit Boolean Strings wird gezielt auf verschiedenen Plattformen gesucht. Vorteil: man erstellt EINEN Boolean String, der auf beliebig vielen Plattformen angewendet werden kann, z. B. auf LinkedIn, XING & Co. Boolean Strings und X-Ray-Search in der Praxis anwenden.

Absprungrate während des Bewerbungsprozess. Einflussnehmende Faktoren: ein mehrstufiges Bewerbungsformular, langsame Ladezeiten, ein nicht userfreundliches Design & Layout der Karriereseite. Google Analytics & ähnliche Webanalyse-Tools helfen dabei, herauszufinden, welche Inhalte und Seiten gut funktionieren und welche weniger. Wichtige Kennzahlen: Verweildauer, Absprungrate, Interaktionsrate, Bewerbungsrate, Bewerbungszeit.

Merriam-Webster definiert AI (Artificial Intelligence) als die Fähigkeit von Maschinen, intelligentes menschliches Verhalten zu imitieren. Möglichkeiten, ein Automation Tool im Recruiting zu nutzen: zum Screenen von Lebensläufen, für regelmäßige Updates via automatische E-Mails, zur Analyse von Interviews.

Proaktive Kandidat:innensuche und direkte, individuelle Ansprache. Für Recruiter bedeutet das, auf verschiedenen Kanälen und mithilfe verschiedener Tools und Methoden (z. B. der Boole’schen Suche) nach Fachkräften zu suchen, diese anzusprechen und sie für eine vakante Stelle zu gewinnen. Für mehr Details: In 4 Schritten zur Active Sourcing Strategie.