Andy Andrews
Andy Andrews
 schrieb am 1. Oktober 2019

Erster! Na und? - 4 Gründe, aus denen Schnelligkeit im Recruiting-Prozess nicht reicht, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen

Trotz Ihres ausgeklügelten Bewerberprozesses und all Ihren Bemühungen, möglichst zügig auf jede Bewerbung zu antworten, werden Ihre Jobangebote ausgeschlagen oder es kommt nicht mal mehr zum Vorstellungsgespräch mit dem einstigen Interessenten? Wie kann das sein? 4 Ursachen, an denen es liegen könnte:

Schnelligkeit ist nicht genug!

  1. Jobangebote funktionieren nun einmal nicht wie Impulskäufe an der Supermarktkasse. Denn Kandidaten überlegen sehr genau, bei wem sie sich bewerben und warum. Demzufolge ist es absolute Pflicht – nicht Kür! – im Recruiting-Einmaleins, zügig eine Rückmeldung auf eine Bewerbung zu geben. Bewerber erwarten das heutzutage von einem Unternehmen, das als potenzieller Arbeitgeber in Frage kommen möchte. Warum sollte ein qualifizierter Kandidat auch sonst Interesse an einer Stelle haben, wenn man sich auf Unternehmensseite nicht einmal die Zeit für das Mindestmaß an Respekt und Wertschätzung nimmt?
  2. Der Arbeitsmarkt hat sich gewandelt. Viele freie Stellen – wenige geeignete Kandidaten. Offene Stellen, die auf qualifizierte Fachkräfte abzielen, können meist nicht mehr aus dem Pool der Arbeitslosen besetzt werden. Das Abwerben von Mitarbeitern anderer Firmen ist an der Tagesordnung und die Wechselbereitschaft vieler Arbeitnehmer ist hoch. Dem gegenüber gibt es Unternehmen, die in Sachen Firmenkultur und Recruiting bereits heute hochmodern und professionell aufgestellt sind und wechselbereite Fachkräfte nur noch mit offenen Armen empfangen müssen.
  3. Die Schnelligkeit beim Platzieren des Angebots ist für die Gewinnung eines neuen Mitarbeiters viel weniger relevant, als Unternehmen oft meinen. Das konnte die Kandidatenbefragung von epunkt, dem österreichischen Marktführer im Recruiting, belegen. Diese hat u. a. die Eigenschaften der Unternehmen ermittelt, die potenzielle Mitarbeiter überzeugen und letztlich auch für sich gewinnen konnten. Reaktionsschnelligkeit allein reichte auf Unternehmensseite oft nicht aus. Viel entscheidender waren Vertrauen, gute Führungskräfte, Wertschätzung und die Flexibilität eines Unternehmens.
  4. Der potenzielle Mitarbeiter profitiert vom Fachkräftemangel und der daraus resultierenden Machtverschiebung im „Arbeitsmarkt“. Denn heutzutage haben gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiter die Wahl. Aus der komfortablen Situation einer Anstellung heraus können sie sich die Zeit für eine profunde Entscheidung nehmen. Ob ein Job in Frage kommt oder nicht, bemessen Bewerber inzwischen an ihren persönlichen Bedürfnissen und Erwartungen. Die Arbeit dient nicht länger ausschließlich dazu Sicherheit in Lohn und Brot zu gewährleisten, sondern soll der Entfaltung mitgebrachter Potenziale und der Selbstverwirklichung dienen.
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Wie also kann es einem Unternehmen heutzutage gelingen, im Rennen um die besten Fachkräfte überhaupt eine Chance zu haben? Die Antwort auf diese Frage und weitere hilfreiche Tipps für ein erfolgreiches Recruiting in einem vom Fachkräftemangel dominierten Markt, erhalten Sie im neuen epunkt-Whitepaper.

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