Andy Andrews
Andy Andrews
 schrieb am 27. Februar 2018

Mensch oder Maschine: Wer ist der bessere Recruiter?

Werden in Zukunft unsere Jobs nur noch durch Roboter vergeben? Ein gewisser Trend dazu ist bereits erkennbar. Immer mehr Unternehmen bedienen sich verschiedenster elektronischer Tools, um den für sich besten Kandidaten zu finden. Ein guter Grund also sich das Robot Recruiting sowie dessen Vor- und Nachteile einmal genauer anzuschauen.

Robot Recruiting

Software zur Einstellung und Selektion

Immer mehr Unternehmen sieben Bewerbungen mittels Algorithmen aus und erhoffen sich damit die für sie besten Kandidaten herauszufiltern. Lange Vorsortierungen durch Menschenhand sind somit nicht mehr notwendig.

Um zu aussagekräftigen Ergebnissen zu kommen, werden sämtliche Bewerbungsunterlagen zuerst einmal ins System übertragen. Auch müssen Bewerber immer häufiger auf der Unternehmensseite selbst Onlineformulare ausfüllen und spezifische Fragen beantworten. Mittels voreingestellter Kriterien wird dann bereits im Vorfeld selektiert.

Pro Roboter: Schnell und faktenbasiert zum Traumkandidaten

Das Recruiting mittels Software bringt dabei sowohl dem Unternehmen als auch Bewerberinnen und Bewerbern eine Menge Vorteile.

  • Gleichberechtigung: Objektivität ist das Schlagwort. Geschlecht, Aussehen und Herkunft spielen hierbei keine Rolle. Allein fachliche Faktoren werden berücksichtigt.
  • Wenig Aufwand: Bewerber können sich über einen geringeren Arbeitsaufwand freuen. Man muss sich nicht mehr große Gedanken um ein spezielles Design bzw. Layout bei Lebenslauf und Bewerbungsschreiben machen.
  • Schnellere Prozesse: Vor allem für große Unternehmen bedeutet das Recruiting mithilfe des Roboters eine enorme Entlastung. So können zahlreiche Bewerbungsunterlagen zügig durchgearbeitet und vorselektiert werden. Auch die Personalressourcen und letztendlich die Kosten reduzieren sich hiermit erheblich.

Systemfehler programmiert

Doch wie bei jedem technologischen Fortschritt muss man sich letztendlich die Kosten-Nutzen-Rechnung ansehen. Denn die automatisierten Ausschlussprozesse können auch nur so gut sein, wie sie im Vorfeld programmiert wurden. D. h., dass mit diesem Verfahren auch viele gute Kandidatinnen und Kandidaten aufgrund schlechter Voreinstellung, ungenauer Formulierungen oder auch wegen fehlender Schlüsselwörter in den Bewerbungen durch das Raster fallen.

Menschliches Know-how vs. Algorithmus

Ebenfalls ein großer Mangel der Maschine ist die Unfähigkeit das „Gesamtpaket“ zu erkennen. Das Zusammenspiel von fachlichem Wissen, Persönlichkeit und diversen anderen Soft Skills kann bislang noch keine Software erfolgreich herauslesen. Talente und das wahre Potenzial hinter den Bewerberinnen und Bewerbern bleiben dabei leider verborgen.Diesbezüglich sind dann wieder die menschlichen Personal-Recruiter stark gefragt. Was ihre Erfahrungen und ihr spezielles Know-how anbelangt, sind sie durch nichts zu ersetzen.

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