B2B Astronaut Autor
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epunkt Astronaut schrieb am 23. April 2019

10 Impulse für modernes Sourcing und Recruiting von der SourceCon Seattle

epunkt-Sourcing-Spezialisten machten sich auf die Reise, um an der SourceCon teilzunehmen. Maria Harvey und Christopher Moser verraten, welche innovativen Ideen sie über den großen Teich mitgenommen haben.

SourceCon 2019 Seattle Tipps

Topaktuelle Themen: Diversität und Gleichberechtigung

„Für uns Europäer war es interessant, welche Themen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten hinsichtlich Sourcing gerade topaktuell sind: nämlich Diversität und Gleichberechtigung“, erzählt Christopher Moser. Zahlreiche Keynotes beschäftigten sich mit diesem Top-Thema. Eine Speakerin kam sogar aus dem fernen Südafrika. Sie regte durch ihre Erlebnisse im jahrzehntelangen Apartheitsregime die Konferenzteilnehmer dazu an, auch im Sourcing-Prozess noch empathischer zu sein und Vorurteile abzulegen.

SourceCon 2019 Maria Christoph

Die Datenschutzbestimmungen, so scheint es, sind hingegen in den USA noch nicht so streng wie in der EU. Viele Sourcing Hacks und Methoden lassen sich daher in den USA leichter umsetzen als in Österreich.

In 10 Schritten zu modernem Sourcing & Recruiting

Vom entspannten Networken unter Sourcing-Spezialisten, dem Erfahrungsaustausch bei zahlreichen Round Tables, dem üblich ausgetragenen Hackathon und den Keynotes der internationalen Branchenexperten konnten Maria Harvey und Christopher Moser zehn wertvolle Impulse mitnehmen:

  1. Informieren Sie sich vor dem Start jedes Sourcing-/Recruiting-Prozesses über den Markt. Das heißt konkret: Daten sammeln, ein Bild vom Markt bekommen und eine „Talent Map“ generieren. Hilfreiche Tools sind z. B. das Statistik-Portal Statista oder Statistik Austria.
  2. Google Trends ist ein hilfreiches Tool, um beim Verfassen von Stellenanzeigen die besten bzw. die am häufigsten verwendeten Keywords herauszufinden.
  3. Verwenden Sie Facebook im Sourcing primär als Ressource für weitere Informationen, nie aber als Plattform zur Ansprache. Ein nützliches Tool, um Kandidat:innen auf Facebook zu finden, nennt sich peoplefindThor.
  4. Formulieren Sie die Ansprache nicht nur persönlich, sondern überlegen Sie auch, in welcher Lebensphase sich Kandidat:innen gerade befinden. Übrigens: Bei Kandidat:innen, die einen schlechten Arbeitstag hinter sich haben, ist die Wechselbereitschaft am höchsten.
  5. Wo macht es Sinn, Prozessschritte zu automatisieren? Effizienzsteigernd sind hier beispielsweise Tools, die zur Terminvereinbarung genutzt werden können, wie Calendly, YouCanBook.me oder der LinkedIn Scheduler.
  6. „Keep the excitement high“: Follow-ups sind vor allem im Zeitraum zwischen Vertragsunterzeichnung und tatsächlichem Arbeitsbeginn äußerst wichtig, um die Begeisterung für den neuen Job aufrecht zu halten. Ansonsten kann es sein, dass man Kandidat:innen tatsächlich noch an ein Gegenangebot verliert.
  7. Manchmal bergen die unscheinbarsten Kandidat:innen die größten Talente. Es zahlt sich daher aus, Vorurteile über Bord zu werfen.
  8. Probieren Sie auch alternative Suchmaschinen wie Bing aus, da diese meist andere Ergebnisse liefern als Google.
  9. Denken Sie öfter mal „out of the box”, um an Kandidat:innen zu gelangen. Neben der Kontaktaufnahme über diverse Plattformen können beispielsweise auch fachspezifische Meetups organisiert werden.
  10. Erledigen Sie alles zu seiner Zeit. Gerade bei Aufgaben, die über Routinetätigkeiten hinausgehen und Denkkapazitäten erfordern, bringt Monotasking deutlich mehr als Multitasking.

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