Andy Andrews
Andy Andrews
 schrieb am 8. Februar 2018

Big Data Trends 2018: Das erwartet Sie

Big Data bleibt auch im Jahr 2018 ein großes Thema. Laut IDF werden bis zum Jahr 2020 weltweit die Umsätze für Big Data sowie Business Analytics $203 Milliarden betragen. Die größte Herausforderung für diejenigen, die in diesem Umfeld tätig sind, dürfte die Auswertung der rohen Daten sein.

Die Zahlen von IDF sind nicht alles. Während im Jahr 2015 nicht einmal 10 Zettabytes (Billionen Gigabytes) generiert worden sind, werden es 44 Zettabytes in 2020 und gar 180 Zettabytes schon im Jahr 2025. Das „Internet of Things“ wird ganz sicherlich einen entscheidenden Beitrag dazu leisten. Bei solchen Mengen ist „big“ als Bezeichnung fast untertrieben. Jedenfalls erwarten uns diese 5 Trends im Jahr 2018:

Daniel Marwan Portrait

1. Die Visualisierung von Daten wird immer wichtiger

Daniel Marwan, epunkt Geschäftsführer, bringt das Problem immenser Datenmengen auf den Punkt: „Suche ich die Nadel oder das Heu? Wenn ich die Nadel suche, ist ein größerer Heuhaufen nicht unbedingt ein Vorteil.“

Deshalb machen es Visualisierungen für Menschen einfacher die „Nadel" zu finden und somit die Aussage der Daten zu verstehen. Mit diesem Trend geht ein erneuter Fokus auf Datenqualität einher. Die Kosten von Technologien für die Aufbewahrung, Verarbeitung und Analysierung von Daten sinken rapide. Diese Technologien können Daten schon vorab verfeinern und analysieren, bevor sie anschließend visualisiert werden.

2. Daten werden immer mehr Wert beigemessen

Der Wert von Daten erhöht sich kontinuierlich für Unternehmen. Daten können dazu eingesetzt werden, um operative Kosten zu senken. Da man diese Kostensenkungen genau verfolgen kann, ist klar, dass sich Datenanalyse rentiert. Die neuesten Tools aus der Welt der Big Data ermöglichen auch eine Verfolgung von Kosteneinsparungen in Echtzeit.

3. Neue Datenquellen werden integriert

Das „Internet of Things“ (IoT) bedeutet, dass nahezu täglich neue Datenquellen erschlossen werden. Diese neuen Quellen ermöglichen Erkenntnisse, die zuvor nicht möglich waren, sowohl im B2C als auch im B2B Bereich. Zum Beispiel: Früher musste man zum Zahnarzt gehen, um das Zahnputzverhalten auszuwerten und damit besser Karies vermeiden zu können. Mithilfe von Big Data und einer vernetzten Zahnbürste kann man das nun bequem von Hause aus machen, und zwar laufend, nicht nur beim jährlichen Zahnarztbesuch.

Big Data Trends 2018

4. Künstliche Intelligenz schreitet weiter voran

Es gibt viele Aufgaben, die noch von Menschen erledigt werden, obwohl die Meisten glauben würden, dass ein Algorithmus dafür zuständig ist. Die Produktempfehlungen auf Amazon, zum Beispiel, werden von Menschen geprüft, bevor sie ausgespielt werden. Zu dem Zweck greifen Unternehmen auf eine Dienstleistung - Amazon Mechanical Turk.

Mit dem Zusammenspiel von Big Data und maschinellem Lernen – künstlicher Intelligenz – wandern immer mehr solche Aufgaben zu Computer. Mögliche Ergebnisse: verbesserte Betrugserkennung, dynamische Werbung und automatisierte Datenanalyse.

5. Datenanalyse als Dienstleistung gewinnt an Bedeutung

63 % der B2B Unternehmen waren bereits im Jahr 2015 frustriert, weil Datenanalyse zu viele Ressourcen in Anspruch nimmt. Die Explosion der Datenmenge verschärft dieses Problem zusätzlich. Daraus ergeben sich große Chancen für Consultingunternehmen, die sich auf Datenanalyse spezialisieren. Die Technologie, die man für effiziente Datenanalyse benötigt, ist dabei ein integrierter Bestandteil der Dienstleistung. Selbstverständlich ergeben sich auch in diesem Bereich interessante Karrieremöglichkeiten. IBM erwartet einen 700-prozentigen Zuwachs an Stellen für Daten Spezialisten alleine in den USA. Somit wirkt Big Data auch als „Motor“ für die Jobsuche.

Bei all diesen Trends kann es zu zusätzlichen Überraschungen kommen. Spannend bleibt das Thema „Big Data“ auf jedem Fall.

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