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epunkt Astronaut schrieb am 25. Mai 2020

SEO macht auch vor Stellenanzeigen nicht Halt

So verfassen Sie Jobinserate, die auf Google und Online-Jobbörsen gefunden werden.

Der Guide zum perfekten Stelleninserat - inklusive Checkliste & Praxistipps

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Der Jobtitel als wichtigster Faktor für die Auffindbarkeit bei Suchmaschinen und Jobbörsen

Der wichtigste Bestandteil einer Stellenanzeige? Der Jobtitel. Er entscheidet darüber, ob das Stelleninserat von Kandidat:innen gefunden werden kann und in weiterer Folge auch geöffnet wird. Es macht also Sinn bei der Auswahl des perfekten Jobtitels etwas Zeit in die Recherche zu investieren.

Der Suchalgorithmus von Google, karriere.at, StepStone und anderen Jobbörsen funktioniert ähnlich – durch Abgleich der Suchanfrage des Kandidaten, der Kandidatin wird das relevanteste oder auch aktuellste Ergebnis zuerst gerankt. Stellenanzeigen, die sich auf Seite 2 befinden sind sprichwörtlich tot. Daher ist es auch im Paid-Bereich wichtig Stellenangebote richtig online zu bewerben.

The best place to hide a dead body is page 2 of search results!

Mit diesen 3 Tipps wird Ihre Stellenanzeige nicht zum Dead Body

#1 Keywords in den Jobtitel

Was sind die Schlagworte, die die Position am besten beschreiben? Nennen Sie relevante Informationen bereits im Titel und ergänzen Sie den Titel durch Zusatzinformationen wie Home-Office / Teilzeit / int. Reisetätigkeit.

Idealerweise enthält der Jobtitel eine Kombination aus der Qualifikation / Ausbildung (z. B. „Development“), der Position (z. B. „Projektmanager“ oder „Teamleiter“) und dem Bereich (z. B. „ im Bereich JAVA“).

So erleichtern Sie sich die Arbeit:

  1. Monatliches Suchvolumen von Suchbegriffen: Google Keyword Planner
  2. Die Entwicklung von Keywords im Blick: Google Trends
  3. Autosuggest Funktion der großen Jobportale (karriere.at, StepStone.at)

#2 Stellentitel an Suchverhalten des Kandidaten, der Kandidatin anpassen

Überlegen Sie sich vorab – wie würde der perfekte Kandidat, die perfekte Kandidatin nach diesem Job suchen? Außerdem: Je kreativer der Jobtitel, umso schlechter die Auffindbarkeit. Bleiben Sie bei gelernten Ausdrücken und Begrifflichkeiten.

  • „Office Manager/in“ statt „Office Ninja“
  • „Brand Manager für FMCG“ statt „Brand Champion“
  • „Sales Manager für SAAS Produkte“ statt „Verkaufswunder“

#3 Keep it short: Wichtigste Infos gehören an die erste Stelle

Auf vielen Jobbörsen und sozialen Netzwerken werden nur die ersten 80 auf anderen nur die ersten 50 Zeichen des Titels angezeigt. Es macht daher Sinn die relevanten Informationen zuerst zu nennen.

SEO Stellenanzeige Beispiel

9 No-Gos bei der Optimierung des Jobtitels

  1. Ortsangaben direkt im Stellentitel
  2. Ergänzungen zum Jobtitel, z. B. „Wir suchen“/ „Ihre Chance“
  3. Interne Abteilungsnamen, die Außenstehenden nichts sagen
  4. Soft Skills wie „teamfähig“/ „engagiert“
  5. Interne Referenznummern oder sonstige interne IDs
  6. Vertragslaufzeit wie „befristet“/ „unbefristet“
  7. Begriffe, die von gängigen Jobtiteln abweichen, z. B. (Plaudertasche, Superheld, Kommunikationstalent)
  8. Schreibweise in GROSSBUCHSTABEN außer bei z. B. „SAP“
  9. Abkürzungen, z. B. „Kaufm. Mitarbeiter:innen“ statt „Kaufmännischer Mitarbeiter:innen“

Klare Struktur erhöht das Ranking und die Auffindbarkeit der Stellenanzeige

Um zu gewährleisten, dass sich sowohl die Kandidat:innen als auch der Google Bot beim Jobinserat zurechtfinden, macht es Sinn das Inserat nach seinen Bestandteilen zu strukturieren und diese Kategorien jeweils mit Headlines zu versehen.

  • WER sucht? Aussagekräftige Informationen über Arbeitgeber:innen, Employer Brand und Cultural Fit
  • WAS wird gesucht? Konkrete Positionsbeschreibung und Kernaufgaben
  • WER wird gesucht? Notwendige und wünschenswerte Anforderungen
  • WIEVIEL? Gehalt und Benefits – am besten so konkret wie möglich!

Zusätzlich hat Google selbst noch konkrete Richtlinien publiziert, wie man Stellenanzeigen am besten für die Suchmaschine und auch für Google for Jobs aufbereitet. Ihre Stellenanzeigen haben einen schlechten Bewerberrücklauf?

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Der Guide zum perfekten Stelleninserat - inklusive Checkliste & Praxistipps

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